Stripes, Sparkle & Skinny Jeans

Stripes, Sparkle & Skinny Jeans Outfit

Pullover: Petit Bateauaffilinet | Jeans: Gina Tricot | Schuhe: Acne Studios | Schmuck: BaubleBarpjx

„Ich trage eine Skinny Jeans und fühle mich wohl in ihr!“ – Dass mir ausgerechnet dieser Satz einmal über die Lippen rutschen würde, hätte ich noch bis vor Kurzem kaum für möglich gehalten. Doch es stimmt. Das Alter bringt wohl nicht nur Weisheit mit sich sondern anscheinend auch ein Stück weit Selbstzufriedenheit.

Die Backstory: in den letzten zehn Jahren habe ich mich vehement gegen Hosen in meinem Kleiderschrank gewehrt. Und das ziemlich erfolgreich, so möchte ich anmerken. Warum ich Hosen so gehasst habe? Das weiß ich eigentlich selbst nicht mehr so genau. Vermutlich weil sie mir nie so recht passen wollten und immer komisch an mir aussahen. So empfand ich es zumindest. Also habe ich irgendwann jegliche Form von Hosen aus meiner Garderobe verbannt. In den letzten zwei, drei Jahren haben sie sich dann aber doch irgendwie wieder vereinzelt zurück in meine Regale kämpfen können. Hosen standen bei mir plötzlich wieder auf dem Prüfstand. „So weit, so gut“, dachte ich. Skinny Jeans aber blieben nach wie vor ein selbstauferlegtes No-Go für mich.

Und auch nachdem ich vor einigen Jahren ein paar meiner Extrakilos verloren habe, konnte ich mich dennoch nicht mit den enganliegenden Hosen anfreunden. „Skinny jeans“ sind für „skinny people“, so lautete meine unbestechliche Logik damals, und ich habe mich selbst nie als „skinny“ empfunden, ergo kamen Skinny Jeans für mich nie in Frage. Und das obwohl ich zu dem Zeitpunkt schon längst wieder Frieden mit Leggings geschlossen hatte. Soviel also zu meiner unbestechlichen Logik. Aber sei’s drum!

Man spule also vor bis vor einigen Wochen als ich eines verregneten Nachmittages meine übliche Onlineshopping-Runde drehte als plötzlich auf eine mir bis heute noch unerklärliche Weise es zwei Paar Skinny Jeans von Gina Tricot in meinen Warenkorb geschafft haben. „Na, wenn sie schon mal da siiiiind…“, dachte ich mir. Der Rest – so sagt man – ist Geschichte.