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Gesund & Lecker - Rezept: Zitronen-Gurken-Pfefferminz-Wasser

Es gibt ja viele Menschen, die Schwierigkeiten haben jeden Tag ausreichend (mind. 2 Liter!) zu trinken. Oder Leute, die finden, dass pures Wasser einfach zu langweilig schmeckt. Für all diese Menschen habe ich heute ein schnelles und einfaches Rezept für ein erfrischendes Sommergetränk: Zitronen-Gurken-Pfefferminz-Wasser. Damit sollte es niemandem mehr schwer fallen auf seine tägliche Wasserdosis zu kommen.

Zutaten

(Reicht für etwa 2 Gläser)

  • 0,5l stilles Wasser
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 Zitronenscheiben
  • 8 Gurkenscheiben
  • 1 handvoll frischer Pfefferminzblätter

Schritt 1: Das stille Wasser in einen Behälter gießen. Halbe Zitrone auspressen und den Saft zum Wasser geben.

Schritt 2: Gurke und Zitrone schneiden. Die Scheiben anschließend in den Wasserbehälter hineingeben. Pfefferminzblätter kleinschneiden, damit das ätherische Öl zu Tage tritt und im Wasser sein volles Pfefferminzaroma verteilen kann.

Schritt 3: Das fertige Getränk im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden kaltstellen. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.

Tipp! Dieses herrlich erfrischende Sommergetränk schmeckt gleich zweimal so gut, wenn man es in einem hübschen Mason Jaramazon (zu dt.: Einmachglas) mit einem bunten Papierstrohhalmamazon serviert (siehe Foto). 😉

Probiert das Rezept doch mal bei Gelegenheit aus und lasst mich wissen wie euch mein Zitronen-Gurken-Pfefferminz-Wasser schmeckt.

Gesund & Lecker - Rezept: Chia-Vanillepudding mit frischen Früchten

Wenn es eine Mahlzeit gibt, auf die ich mich verstehe, dann ist es das Frühstück. Viele lassen es ja gerne mal aus Zeitnot oder aufgrund mangelnden Appetits ausfallen und begnügen sich stattdessen lieber mit einem Kaffee, doch ich habe mir diese „schlechte“ Angewohnheit vor langer Zeit schon abgewöhnt. Warum? Weil ich für mich selbst herausgefunden habe, dass ich mit einem anständigen Frühstück viel besser durch den Tag komme und ingesamt nicht so viel Hunger verspüre, wenn ich am Morgen zuvor etwas Anständiges in den Magen bekommen habe.

Mein Frühstücksrepertoire ist jedoch alles andere als klassisch. Während die meisten die erste Mahlzeit des Tages mit Toast, Brötchen oder vielleicht auch mit einer Schale Müsli begehen, so stehen bei mir stattdessen allerlei kuriose Sachen wie z.B. Chia-Pudding, Paleo-Pfannkuchen oder ein grüner Spinat-Mango-Ingwer-Smoothie auf der Speisekarte.

Heute möchte ich euch gerne Chia-Pudding näher bringen. Habt ihr noch nie von gehört? Macht gar nichts; hierzulande ist er noch ein absoluter Geheimtipp in Sachen supergesundes Frühstück. Die Hauptkomponente sind hier Chia-Samen, die von der Mexikanischen Chia-Pflanze stammen und früher bei den Maya ein wichtiges Grundnahrungsmittel waren. Die Samen enthalten hochwertiges Protein, viele Antioxidantien und haben auch sonst zig supermegagesunde Eigenschaften. 😀

Bringt man Chia-Samen mit Flüssigkeit in Berührung, so quellen diese stark auf und bekommen eine gelige Hülle. Das sieht zugegebenermaßen nicht besonders appetitlich aus, doch das Chia-Gel hat keinen Eigengeschmack und ist somit ziemlich geschmacksneutral. Je nachdem ob man die Samen mit Wasser, Milch, Joghurt o.Ä. anmischt, schmeckt das Ganze viel mehr danach. Lediglich die Konsistenz verändert sich.

Zutaten

(Reicht für etwa 2-3 Portionen)

  • 3 EL Chia-Samen
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 200ml Mandelmilch
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • 1 handvoll frischer Früchte nach Belieben (z.B. Erd-, Him- und/oder Blaubeeren)
  • 3 EL Apfelmark (optional)

Schritt 1: 3 EL Chia-Samen und das Vanillepulver in eine Schale oder Schüssel geben und die Kokosmilch (Dose vorher gut schütteln!) dazugeben. Mit der Mandelmilch auffüllen. Alles gut durchrühren.

Schritt 2: Schüssel oder Schale mit Deckel oder Folie abdecken und das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Schritt 3: Am nächsten Morgen ist das Gemisch eingedickt und kann verzehrt werden. Nun noch eine handvoll frischer Früchte in kleine Würfel schneiden sofern notwendig und anschließend auf den Chia-Pudding geben. Fertig! 🙂

Tipp #1: Weil der Pudding aufgrund der verwendeten Kokosmilch ziemlich mächtig ist und mir „solo“ ein bisschen zu schwer ist, tue ich immer noch ein paar Löffel Apfelmark (das ist ungesüßter Apfelmus ohne weitere Zusätze) dazu um die Portion etwas „leichter“ zu machen. Wem der Pudding dann trotzdem noch zu mächtig sein sollte, der kann weniger Kokosmilch verwenden oder diese auch vollständig durch die Mandelmilch ersetzen.

Tipp #2: Und wer kein Fan von Vanille sein sollte, der kann stattdessen natürlich auch ein anderes Gewürz nehmen. Im Winter z.B. werde ich den Pudding mal warm und mit Zimt probieren.

Tipp #3: Chia-Samen findet ihr z.B. im Reformhaus oder in gut sortierten Bioläden. Ansonsten könnt ihr sie auch onlineamazon kaufen. Dasselbe gilt auch für Mandelmilchamazon. Meine Chia-Samen kaufe ich im eBay-Shop von Raw Living DeutschlandeBay.

Und nun seid ihr dran! Erzählt doch mal: seid ihr fleißige Frühstücker? Esst ihr ganz klassisch oder auch mal so ausgefallene Sachen wie ich? Solltet ihr das Rezept ausprobieren, würde ich mich freuen, wenn ihr mich in den Kommentaren wissen lassen würdet wie euch der Chia-Pudding geschmeckt hat und ob ihr gern mehr solcher Rezepte hier auf diesem Blog sehen würdet.

Rezept: Cremiger Fruchtsorbet-Smoothie

Vor einigen Tagen habe ich mich spontan dazu entschlossen einen sogenannten „Juicing-Day“ einzulegen, d.h. morgens, mittags und abends werden nur selbstgepresste bzw. selbstgemachte Säfte oder Smoothies eingenommen; also Nahrung nur in flüssiger Form.

Da ich aber wegen dieser Blitzentscheidung kein wirkliches Konzept zur Rezeptur hatte, habe ich für mein „Mittagssaftgetränk“ ein wenig mit den mir zur Verfügung stehenden Zutaten herumexperimentiert und bin da auf ein echtes Juwel gestoßen wie ich finde.

Denn der Smoothie, den ich da mir nichts Dir nichts kredenzt habe, ist meiner Meinung nach eine tolle und gesunde Dessertalternative zu Fruchtsorbet. Der Smoothie besteht zudem aus nur 4 (leicht besorgbaren) Zutaten und ist in ca. 5 Minuten zubereitet. Das Ding ist somit gesund, lecker, einfach und schnell! Neugierig geworden? Na dann auf die Plätze, Mixer los! 😉

Zutaten

(Reicht für etwa 2-3 Portionen/Gläser)

  • 1/2 Mango (reif)
  • 1/2 Avocado (reif)
  • Handvoll Himbeeren (gefroren, TK)
  • Handvoll Heidelbeeren (gefroren, TK)

Utensilien: Pürierstab oder Standmixer

Schritt 1: Zu Beginn die Tiefkühl-Him- und Heidelbeeren aus dem Kühlschrank nehmen, portionieren und in eine Schüssel geben. Die halbe Mango und Avocado schälen, danach in Stücke schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.

Schritt 2: Alles pürieren bzw. mixen bis die Zutaten zu einer cremigen Masse geworden sind.

Schritt 3: Genießen! 🙂

Lasst euch nicht von der Avocado abschrecken, die macht sich echt toll in dem Smoothie und gibt ihm die Cremigkeit und „Schwere“ eines vollwertigen Desserts. Die gekühlten TK-Beeren temperieren den Smoothie auf Eistemperatur, sodass man wirklich das Gefühl hat, man würde ein Fruchteis schlemmen und kein „Fruchtmus“.

In der Weihnachtsbäckerei - { Lecker, Lecker, Plätzchen }

Ich mag zwar nicht die begabteste Koch- und Backfee auf dieser Welt sein, hin und wieder aber zieht es mich doch schon mal zum Herumexperimentieren in die Küche. In den meisten Fällen ist das Ergebnis sogar essbar und oft auch noch recht schmackhaft dazu. 😉

Was das Thema Weihnachtsplätzchen angeht, so bin ich ein moderater Fan. Soll heißen: ich backe 1-2x in der Weihnachtszeit, dann ist aber auch erstmal gut für die nächsten 11 Monate. Und weil mir dieses Jahr ein besonders tolles Rezept für Weihnachtsplätzchen in die Hände gefallen ist, möchte ich dieses heute mit euch teilen.

Für ein Schritt-für-Schritt-Fototutorial hat es aus Zeitgründen leider nicht ganz gereicht, aber da das Rezept nicht allzu kompliziert ist, wird es wohl auch ohne gehen.

Zutaten

(Reicht für etwa 8-10 Backbleche)

  • 300g Butter
  • 250g Zuckerrübensirup
  • 250g Zucker
  • 250g blütenzarte Haferflocken
  • 500g Mehl
  • 50g gehobelte Mandeln
  • je 1 gehäufter Teelöffel Hirschhornsalz & Pottasche (beides getrennt in etwas Wasser lösen)
  • 5g Backpulver
  • Saft einer Zitrone
  • 4 gehäufte Teelöffel Zimt

Backzeit: 8 Minuten bei 190°C

Utensilien: Rührgerät mit Knethakenaufsatz, elektronische Küchenwaage, Backpapier, Ausstechformen, Nudelholz

In der Weihnachtsbäckerei - { Lecker, Lecker, Plätzchen }

Schritt 1: Die Butter auf Raumtemperatur aufwärmen lassen, danach in grobe Stücke zerteilen und in eine Schüssel geben. Alle restlichen Zutaten nach und nach hinzugeben und mit einem Rührgerät solange durchmischen bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben.

Schritt 2: Den Teig in faustgroße Knödel aufteilen und für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Diesen Schritt auf keinen Fall überspringen, denn sonst ist der Teig viel zu flüssig und klebrig um ihn auszurollen.

Schritt 3: Nach der Ruhephase den Teig wieder herausnehmen und einige Minuten aufwärmen lassen. Danach eine glatte Oberfläche mehlen (am besten eignet sich ein großes Küchenbrett aus Holz) und den Teigknödel mit einem Nudelholz möglichst dünn und gleichmäßig ausrollen (ca. 3-4mm). Bei Bedarf immer wieder Nachmehlen sofern der Teig am Boden oder am Nudelholz festklebt. Mit Plätzchenformen ausstechen und für exakt 8 Minuten bei 190°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

Schritt 4: Wenn die Plätzchen fertig gebacken sind, herausnehmen und flach zum Auskühlen für mind. 30-60 Minuten ausbreiten. So werden die Plätzchen schön fest und knusprig. Wenn man sie sogar für einige Stunden ruhen lässt, schmecken sie meiner Meinung noch ein bisschen besser.

Tipps & Tricks

Damit ihr nicht ewig im Supermarkt suchen müsst so wie ich: Zuckerrübensirup findet ihr bei den Marmeladen und das Hirschhornsalz und die Pottasche im Gewürzregal (meist neben dem Lebkuchengewürz).

Lasst euch nicht vom Namen abschrecken, Hirschhornsalz und Pottasche sind gängige Kekszutaten. Das Hirschhornsalz riecht zwar bestialisch nach Ammoniak, aber ich verspreche euch, dass ihr das nach dem Backen nicht aus euren Keksen herausschmecken oder -riechen werdet. 😉

Die Kekse fallen unter die Kategorie „Flachgebäck“ und sind damit recht anfällig um anzubrennen. Am besten ihr stellt euch daher einen Timer und beachtet die Backzeit von ziemlich genau 8 Minuten!

Verpackt in einer hübschen Blechdose oder einem alten Marmeladenglas machen sich die Kekse sicherlich auch gut als Mitbringsel.

Also viel Vergnügen beim Backen (am besten nicht alleine, dann macht das Ganze viel mehr Spaß) und lasst mich wissen ob euch dieses Keksrezept schmeckt!

In der Weihnachtsbäckerei - { Lecker, Lecker, Plätzchen }